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Care Concept Austria Stipendium - Adams 3. Bericht




Studium und Leben an der Anton Bruckner Privatuniversität


Seit dem Anfang von meinem Studium in Linz habe ich viel an der Uni erfahren. Und jetzt würde ich gerne meine Erfahrungen mit Ihnen teilen.





Die Bruckneruniversität ist ein bunter Ort


Adam Ich bin aufgeregt, dass die Bruckneruni ein Ort ist, wo die Tradition sich mit Modernität trifft. Das hypermoderne Gebäude der Uni wurde auf dem Grundstück von einem im 20. Jh. zerstörten Schloss aus dem 15. Jh. gebaut. An den Wänden findet man moderne Kunstwerke von berühmten österreichischen Künstler und Zitate von Anton Bruckner. Diese Kombination von alt und modern fühle ich ganz vom Anfang, als ich das Gebäude zum ersten Mal betrat.

An der Uni gibt es Studierende aus verschiedenen Nationalitäten. Fast alle aber sprechen Deutsch, und deswegen habe ich die Gelegenheit, jetzt Deutsch zu üben. Vorher lernte ich Deutsch nur in der Schule und hatte nur wenige Möglichkeiten, Deutsch wirklich zu sprechen. Und ich kann es jetzt fühlen, wie mein Deutsch sich ständig verbessert. Und manche Leute verwenden verschiedene österreichische Dialekte. Manchmal ist es für mich ein bisschen schwieriger, sie gut zu verstehen, aber es ist spannend, unterschiedliche Varianten von der Deutschen Sprache anzuhören. Ich habe auch ein paar Studierende aus der Slowakei und Tschechien getroffen, darunter zwei, die ich schon vorher gekannt hatte: Blockflötistin Lucie und Geigenspieler Patrick. Mit meinen KollegInnen verbringe ich Zeit sehr gerne. Meistens treffen wir uns im Universitäts-Café.

Mein Unterricht ist nicht nur über Musik, sondern auch habe ich mich für den Kurs „Körperarbeit“ angemeldet. Da probieren wir verschiedene Bewegungsformen, z. B. Qigong. Der Grund ist, unser Auftrittsverhalten zu kultivieren. Aber sehr wichtig für mich war, während einem zweitägigen Seminar bei einem ganzen Cembalo zum ersten Mal in meinem Leben basteln zu können. Ich probierte neue Kiele zu machen aus. Die sind wesentlich, weil sie die Cembalosaiten zupfen. Ich mag auch „Generalbasstage“, wo die ganze Cembaloklasse über Cembalobegleitung mit unserer Professorin Anne-Marie Dragosits diskutiert. Hier gibt es Platz für verschiedene Ideen, und es ist bereichernd zu sehen, was die Anderen über dieses Thema denken.





70 Jahre oberösterreichische Landeshymne


Ich bin sehr froh, dass ich die Chance bekam, auf der Veranstaltung „Hoamatgsang“ teilzunehmen. An der Uni feierte man am Ende November 70 Jahre oberösterreichische Landeshymne und viele Politiker und StaatsverwalterInnen wurden eingeladen. Darunter auch der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer. Die festliche Atmosphäre konnte man immer fühlen: Licht an der Bühne, schöne Roben, gutes Essen. Meine Kolleginnen Julia aus den Niederlanden, Ixta aus Spanien und ich redeten da nicht nur über unsere Nationalhymnen, sondern auch über andere Hymnen, die für uns persönlich wichtig sind. Ich erwähnte auch die tschechische Nationalhymne und das slowakische Vokalstück „Aká si mi krásna“ von Eugen Suchoň. Als ich jünger war, sang ich in einem Knabenchor in der Slowakei, und diese Hymne ist DIE Hymne für alle slowakischen ChorsängerInnen. Am Ende spielten wir ein Medley von verschiedenen Hymnen, das wir selbst vorbereitet und für Flöte, Klavier und Schlagzeug arrangiert hatten.





Mitspielen bei einem Barockorchesterprojekt


Adam Nur eine Woche danach gab es an der Uni das Orchesterprojekt „Euridice“ organisiert von unserer Abteilung „Alte Musik“. Bei diesem Projekt, meine KollegInnen und ich spielten sehr emotionelle und energische französische Barockmusik. Es ging um eine Stückauswahl von Opern von Jean-Baptiste Lully, Elisabeth Jacquet de la Guerre und Jean-Philippe Rameau. Es gibt immer viele unvergessliche Momente, wenn man mit Leute, die auch Musik lieben, zusammen spielen kann. Während des Projekts traf ich der Großteil der Studierenden in unserer Abteilung. Wir probten viel zusammen und nach dem Konzert feierten wir unseren Erfolg.



Das ist alles für heute, aber ich freue mich auf mehrere Erfahrungen mit meinen KollegInnen aus der Uni, z. B. eine Studienreise nach Bologna im Februar, über die ich Sie sicher informieren wird.








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