
Ich würde gerne über meinen Besuch von Innsbruck am Ende Februar erzählen. Ich habe Innsbruck schon vor ein paar Jahren besucht, aber es war sehr spannend da nochmal zu kommen. Ich war auch kurz in Innsbruck währen meinem Ausflug nach Bologna, aber ich habe nur am Bahnhof für meine Zugverbindung gewartet. Also, dann habe ich mich gesagt, dass ich auch Innsbruck besuchen sollte.
Diesen Tag habe ich sehr genossen, weil es sonniges Wetter und wunderschöne gebirgige Umgebung gegeben hat. Als ich spaziert bin, habe ich ganz vom Anfang Leute in verschiedenen Masken und Kostümen gesehen: Piraten, Tiere, Barbies... Das hat mich überrascht, weil ich nicht gewusst habe, warum alle diese Leute solche Klamotten tragen. Aber als ich auf den Hauptplatz gekommen bin, habe ich alles verstanden: es gab den Familienfasching. Am Hauptplatz gab es eine große Bühne, wo ein Moderator, der wie ein Hase gekleidet war, alle, die gekommen sind, begrüßt hat. Leider habe ich darüber nicht früher gewusst, und deswegen hatte ich kein Kostüm. Aber es war sehr interessant, diese Leute zu beobachten. Deswegen war mein Ausflug ein bisschen spezieller.
Und das Beste von Besten war, dass auf meinem Weg zurück zum Bahnhof ich auf meine Freundin und Violoncellistin Julia gestoßen bin. Was ein schöner Zufall!
In Linz gibt es verschiedenen Museen, und Lentos habe ich noch nicht besucht. In diesem Museum gibt es Kunstwerke nicht nur von berühmten Künstler, sondern auch viel Interessantes von nicht so bekannten Personen. Ich war sehr froh, dass ich Werke von Autoren, über den ich vorher nur gelernt oder gelesen hatte, sehen konnte. Zum Beispiel geht es um Andy Warhol, dessen Mutter aus meinem Land entstammt war, oder Gustav Klimt. Aber mein Lieblingswerk war eine Installation „Ritualraum“ von Johann Jascha. In diesem Raum gab es Bierflaschen, Dosen, Bilder... und nichts im Ordnung. Trotzdem habe in diesem Raum viel Ruhe gefühlt. Ich habe viel Zeit in diesem Raum verbracht, seine transzendentale Energie anzuziehen und mich ein bisschen zu entspannen.